Zusatzqualifikation (Offizielle Bezeichnungen)

Hier finden Sie Spezialausbildungen, die entweder nach den von der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) vorgegebenen Standards absolviert wurden (ÖÄK-Diplom, ÖÄK-Zertifikat), oder oftmals gleich lautende Ausbildungen, die von anderen Gesellschaften/Vereinen/Organisationen vergeben wurden (Andere).

Akupunktur (ÖÄK-Diplom)

Bei der Akupunktur handelt es sich um eine Therapiemethode aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), bei der Nadeln an genau festgelegten Punkten entlang so genannter Meridiane in die Körperoberfläche eingestochen werden. Nach Vorstellung der TCM können durch Akupunktur energetische Störungen des Organismus ausgeglichen und somit gestörte Körperfunktionen wiederhergestellt werden.

Akupunktur (Andere)

Bei der Akupunktur handelt es sich um eine Therapiemethode aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), bei der Nadeln an genau festgelegten Punkten entlang so genannter Meridiane in die Körperoberfläche eingestochen werden. Nach Vorstellung der TCM können durch Akupunktur energetische Störungen des Organismus ausgeglichen und somit gestörte Körperfunktionen wiederhergestellt werden.

Angiologische Basisdiagnostik (ÖÄK-Zertifikat)

Grundkompentenz auf dem Gebiet der Gefäßkrankheiten, deren Entstehung und Häufigkeit, Bedeutung und Abschätzung von Risikofaktoren, Diagnosemöglichkeiten und Therapieoptionen.

Anthroposophische Medizin (ÖÄK-Diplom)

Die anthroposophische Medizin ist eine regulative Heilmethode, die sich an den Lehren des Philosophen und Pädagogen Rudolf Steiner (1861-1925) orientiert. Anspruch der Anthroposophie ist es, die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse in der Medizin um Aspekte geistiger und spiritueller Natur zu ergänzen.

Applied Kinesiology (ÖÄK-Diplom)

Eine hauptsächlich zur Diagnose und funktionellen Beurteilung eingesetzte Methode, bei der die Muskelspannung und deren Änderung unter Einfluss von therapeutischen Maßnahmen bzw. Testsubstanzen beurteilt wird.

Arbeitsmedizin (ÖÄK-Diplom)

Medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erkennung, Verhütung und Behandlung von arbeitsbedingten Gesundheitsschädigungen befasst - mit dem Ziel, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Arbeitnehmern zu erhalten.

Arbeitsmedizin (Andere)

Medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erkennung, Verhütung und Behandlung von arbeitsbedingten Gesundheitsschädigungen befasst - mit dem Ziel, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Arbeitnehmern zu erhalten.

Chinesische Diagnostik und Arzneitherapie (TCM) (Andere)

aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) stammende Methoden zur Erkennung von Gesundheitsstörungen (z.B. Meridian-, Puls- und Zungendiagnostik) sowie deren Therapie durch traditionelle Substanzen pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs

Chinesische Diagnostik und Arzneitherapie (TCM) (ÖÄK-Diplom)

aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) stammende Methoden zur Erkennung von Gesundheitsstörungen (z.B. Meridian-, Puls- und Zungendiagnostik) sowie deren Therapie durch traditionelle Substanzen pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs

Diagnostik u. Therapie nach Dr. F.X. Mayr (ÖÄK-Diplom)

Ernährungstherapie nach dem österreichischen Arzt Franz Xaver Mayr (1875-1965), der Heilfasten bzw. die Milch-Semmel-Diät in Kombination mit Abführmitteln zum "Entschlacken" des Körpers empfahl.

Diplom-Fortbildung (ÖÄK)

Das Diplom-Fortbildungs-Programm gibt dem Arzt Orientierung über Umfang und Struktur seiner kontinuierlichen Fortbildung. Mit dem DFP Fortbildungsdiplom der Österreichischen Ärztekammer weist der Arzt nach, dass er gemäß dem Diplom-Fortbildungs-Programm an strukturierter, hochwertiger ärztlicher Fortbildung teilgenommen hat. Das DFP legt höchsten Wert auf selbstbestimmte Fortbildung und gibt dem Arzt den erforderlichen Raum für seine persönlich angestrebten fachlichen Schwerpunkte.

Elektroenzephalographie (EEG) (ÖÄK-Zertifikat)

Bei der Elektroenzephalographie wird mit Hilfe von auf der Kopfhaut aufgesetzten Elektroden die elektrische Aktivität des Gehirns ("Gehirnströme") abgeleitet und anschließend mit einem entsprechenden Gerät verstärkt und aufgezeichnet. Das EEG findet vor allem bei der Diagnostik der Epilepsie Einsatz, aber auch zum Nachweis von Störungen, die etwa durch Tumoren, Verletzungen, Schlaganfälle, Entzündungen oder Vergiftungen verursacht werden können. Die Untersuchung ist schmerzlos und ungefährlich.

Ernährungsmedizin (ÖÄK-Diplom)

Medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erkennung und Behandlung von ernährungsbedingten Erkrankungen befasst.

Genetik (ÖÄK-Diplom)

Unter Genetik wird die Wissenschaft von den Grundlagen und Gesetzmäßigkeiten der Vererbung verstanden. Der in diesem Gebiet speziell ausgebildete Arzt besitzt ein vertieftes Wissen über die Genetik sowie deren Bedeutung für Gesundheit und Krankheit. Darüber hinaus besitzt er spezielle Fertigkeiten, um genetische Erkrankungen erkennen zu können (z.B. Labordiagnose). Zu seinen Aufgaben zählt es unter anderem, Patienten und deren Familien über das Risiko zu beraten, unter einer genetischen Erkrankung zu leiden bzw. diese zu vererben ("genetische Beratung").

Geriatrie (ÖÄK-Diplom)

"Altersheilkunde" - medizinisches Fachgebiet, das sich mit Gesundheitsstörungen des höheren Lebensalters befasst (v.a. chronisch-entzündliche, degenerative und tumoröse Erkrankungen)

Homöopathie (ÖÄK-Diplom)

durch den Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) begründetes medikamentöses Naturheilverfahren, bei dem Arzneimittel nach bestimmten Prinzipien zur Anwendung kommen:
1) Simile-Prinzip (Ähnlichkeitsprinzip): Zur Behandlung von Krankheiten werden Arzneimittel gewählt, die in hoher Dosierung den Krankheitserscheinungen ähnliche Symptome hervorrufen ("Simila similibus curentur").
2) Potenzierung: Dabei handelt es sich um eine Methode der Verdünnung, bei der die Heilmittel in einem Alkohol-Wasser-Gemisch bzw. in Milchzucker in mehreren Stufen und bestimmten Verfahren verdünnt, verschüttelt bzw. verrieben werden. Dadurch sollen die "dynamischen Kräfte" der Heilmittel gefördert (potenziert) werden.
3) Individuelle Verordnung: Der homöopathische Arzt soll den Patienten in seiner Ganzheit sowie Besonderheit erfassen (z.B. Konstitutionstyp) und ihm anhand seiner spezifischen Eigenschaften das passende Arzneimittel zuordnen.

Homöopathie (Andere)

durch den Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) begründetes medikamentöses Naturheilverfahren, bei dem Arzneimittel nach bestimmten Prinzipien zur Anwendung kommen:
1) Simile-Prinzip (Ähnlichkeitsprinzip): Zur Behandlung von Krankheiten werden Arzneimittel gewählt, die in hoher Dosierung den Krankheitserscheinungen ähnliche Symptome hervorrufen ("Simila similibus curentur").
2) Potenzierung: Dabei handelt es sich um eine Methode der Verdünnung, bei der die Heilmittel in einem Alkohol-Wasser-Gemisch bzw. in Milchzucker in mehreren Stufen und bestimmten Verfahren verdünnt, verschüttelt bzw. verrieben werden. Dadurch sollen die "dynamischen Kräfte" der Heilmittel gefördert (potenziert) werden.
3) Individuelle Verordnung: Der homöopathische Arzt soll den Patienten in seiner Ganzheit sowie Besonderheit erfassen (z.B. Konstitutionstyp) und ihm anhand seiner spezifischen Eigenschaften das passende Arzneimittel zuordnen.

Klinischer Prüfarzt (ÖÄK-Diplom)

Der Prüfarzt befasst sich mit der Planung, Überwachung, Durchführung und Auswertung der klinischen Überprüfung von Arzneimitteln und Medizinprodukten sowie von Forschungsstudien in Spitälern und anderen medizinischen Einrichtungen.

Komplementärverfahren in der Zahnheilkunde (ÖÄK-Diplom)

Anwendung von komplementärmedizinischen Verfahren (z.B. Homöopathie, Bachblüten-Therapie) mit besonderer Berücksichtigung zahnmedizinischer Aspekte.

Krankenhaushygiene (ÖÄK-Diplom)

Medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erkennung, Vermeidung und Bekämpfung von Infektionen befasst, die durch die Behandlung und den Aufenthalt in Krankenhäusern oder anderen medizinischen Einrichtungen erworben werden.

Kurortmedizin (ÖÄK-Diplom)

Unter Kurortmedizin werden ärztlich geleitete Maßnahmen zur Vermeidung von Krankheiten bzw. zur Rehabilitation in behördlich anerkannten Heilbädern und Kurorten verstanden. Zur Anwendung kommen meist Verfahren wie Bewegungs-, Ernährungs-, Massage- und Hydrotherapie. Behandelt werden vorwiegend chronisch Kranke oder Personen nach Unfällen oder größeren operativen Eingriffen.

Management von Gefäßerkrankungen (ÖÄK-Diplom)

Grundkompentenz auf dem Gebiet der Gefäßkrankheiten, umfasst deren Entstehung und Häufigkeit, die Bedeutung und die Abschätzung von Risikofaktoren, und die Diagnosemöglichkeiten einschließlich der Therapieoptionen.

Manuelle Medizin (ÖÄK-Diplom)

Methode zur Erkennung (Chirodiagnostik) und Behandlung (Chirotherapie) von Funktionsstörungen am Stütz- und Bewegungsapparat mit Hilfe von speziellen Handgriffen.

Manuelle Medizin (Andere)

Methode zur Erkennung (Chirodiagnostik) und Behandlung (Chirotherapie) von Funktionsstörungen am Stütz- und Bewegungsapparat mit Hilfe von speziellen Handgriffen.

Neuraltherapie (ÖÄK-Diplom)

Bei der Neuraltherapie handelt es sich um eine regulative Heilmethode, bei der durch die Injektion von örtlich wirksamen Betäubungsmitteln (Lokalanästhetika) schmerzhafte Regelkreise unterbrochen werden sollen, die durch "Herde" oder "Störfelder" aufrecht erhalten werden - etwa schadhafte Zähne oder entzündete Zahnwurzeln, Amalgam-Füllungen, chronisch entzündete Nasennebenhöhlen oder Mandeln bzw. Knochenbrüche oder Narben. Durch die Behandlung sollen die körpereigenen Regelsysteme wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

Neuraltherapie (Andere)

Bei der Neuraltherapie handelt es sich um eine regulative Heilmethode, bei der durch die Injektion von örtlich wirksamen Betäubungsmitteln (Lokalanästhetika) schmerzhafte Regelkreise unterbrochen werden sollen, die durch "Herde" oder "Störfelder" aufrecht erhalten werden - etwa schadhafte Zähne oder entzündete Zahnwurzeln, Amalgam-Füllungen, chronisch entzündete Nasennebenhöhlen oder Mandeln bzw. Knochenbrüche oder Narben. Durch die Behandlung sollen die körpereigenen Regelsysteme wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

Notarzt (ÖÄK-Diplom)

Ein Notarzt ist ein Arzt, der mit Einsatzfahrzeugen zu Personen in medizinischen Akutsituationen (z.B. Störungen von Bewusstsein, Atmung und Herz-Kreislauf-System; schwere Verletzungen, Geburt) gelangt und diese bereits außerhalb des Krankenhauses behandelt und für den Transport dorthin stabilisiert.

Notarzt (Andere)

Beschreibung: Ein Notarzt ist ein Arzt, der mit Einsatzfahrzeugen zu Personen in medizinischen Akutsituationen (z.B. Störungen von Bewusstsein, Atmung und Herz-Kreislauf-System; schwere Verletzungen, Geburt) gelangt und diese bereits außerhalb des Krankenhauses behandelt und für den Transport dorthin stabilisiert.

Osteopathie (Andere)

Die Ende des 19. Jahrhunderts in den USA entwickelte Osteopathie wird den manuellen Heilmethoden zugerechnet, bei denen die Hände des Therapeuten oder der Therapeutin eine entscheidende Aufgabe erfüllen. Die Osteopathie versteht sich als ganzheitliche Heilmethode. Im Zentrum der Therapie steht nicht die Behandlung einer Krankheit an sich, sondern immer die individuelle Situation bei einem Patienten. In der Behandlung selbst wird versucht, die Integrität und Ordnung des Körpers wiederherzustellen und dessen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Zu diesem Zweck wenden diplomierte Osteopathinnen und Osteopathen verschiedene manuelle Techniken an.

Palliativmedizin (ÖÄK-Diplom)

Medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Betreuung von unheilbar kranken Patienten beschäftigt.

Psychosomatische Medizin (ÖÄK-Diplom)

Medizinisches Fachgebiet, das sich mit dem Einfluss von psychischen und sozialen Faktoren auf körperliche Vorgänge und insbesondere auf Krankheiten beschäftigt.

Psychosomatische Medizin (Andere)

Medizinisches Fachgebiet, das sich mit dem Einfluss von psychischen und sozialen Faktoren auf körperliche Vorgänge und insbesondere auf Krankheiten beschäftigt.

Psychosoziale Medizin (ÖÄK-Diplom)

Die Psychosoziale Medizin legt besonderes Augenmerk auf das ärztliche Gespräch. Sie bietet Angehörigen medizinischer und sozialer Berufe die Möglichkeit, in Gruppen (Balint-Gruppen) über ihre Erfahrungen bezüglich der Arzt-Patienten-Kommunikation zu sprechen.

Psychosoziale Medizin (Andere)

Die Psychosoziale Medizin legt besonderes Augenmerk auf das ärztliche Gespräch. Sie bietet Angehörigen medizinischer und sozialer Berufe die Möglichkeit, in Gruppen (Balint-Gruppen) über ihre Erfahrungen bezüglich der Arzt-Patienten-Kommunikation zu sprechen.

Psychotherapeutische Medizin (ÖÄK-Diplom)

Die Psychotherapeutische Medizin beschäftigt sich mit der Erkennung, psychotherapeutischen Behandlung sowie Vorbeugung von Krankheiten oder Leidenszuständen, an deren Verursachung soziale und psychische Faktoren maßgeblich beteiligt sind.

Psychotherapeutische Medizin (Andere)

Die Psychotherapeutische Medizin beschäftigt sich mit der Erkennung, psychotherapeutischen Behandlung sowie Vorbeugung von Krankheiten oder Leidenszuständen, an deren Verursachung soziale und psychische Faktoren maßgeblich beteiligt sind.

Raucherentwöhnung (Andere)

Die angeführten Ärzte weisen eine fundierte Ausbildung im Zusammenhang mit den Ursachen, Folgen und Behandlungsmaßnahmen der Zigarettensucht auf.

Schularzt (ÖÄK-Diplom)

Schulärzte besitzen ein vertieftes Wissen über Krankheiten, die Kinder und Jugendliche betreffen. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit allen medizinischen Aspekten des Schulalltags.

Sportmedizin (ÖÄK-Diplom)

Der Sportmediziner befasst sich mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen von Leistung und Training, darüber hinaus mit der Erkennung, Behandlung und Vorbeugung von sportbedingten Schäden oder Verletzungen.

Sportmedizin (Andere)

Der Sportmediziner befasst sich mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen von Leistung und Training, darüber hinaus mit der Erkennung, Behandlung und Vorbeugung von sportbedingten Schäden oder Verletzungen.

Umweltmedizin (ÖÄK-Diplom)

Medizinisches Fachgebiet, das sich mit dem Einfluss von Umweltfaktoren (z.B. Klima, Trink- und Abwasser, Lärm) auf die Gesundheit beschäftigt.

Zahnärztliche Hypnose und Kommunikation (ÖÄK-Diplom)

Anwendung von Hypnoseverfahren sowie Schulung in der Arzt-Patienten-Kommunikation unter besonderer Berücksichtigung zahnmedizinischer Aspekte.